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Deutschland ist der größte europäische Markt für Windenergie (© Getty Images)
Windenergie
25.09.2018

Von wegen laues Lüftchen: Windenergie ist immer besser auch ohne staatliche Hilfen wettbewerbsfähig. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der HSH Nordbank. 

Deutschland bleibt Europas größter Markt für Windenergie – der weitere Ausbau wird sich in den kommenden beiden Jahren aber eher verlangsamen. So lautet ein zentrales Ergebnis einer aktuellen Studie der HSH Nordbank zur Windenergie, das die Potenziale und europäischen Kernmärkte in Sachen Windenergie unter die Lupe nimmt.

So bedeutete das vergangene Jahr mit einem Bruttozubau von fast 17 Gigawatt (GW) einen neuen europäischen Rekord. Gut 6,1 Gigawatt entfielen dabei auf Anlagen in Deutschland – das entspricht 37,5 Prozent des gesamten europäischen Volumens. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Großbritannien (4,3 GW beziehungsweise 26,5 Prozent) und Frankreich (1,7 GW beziehungsweise gut zehn Prozent).

Windenergie: Immer besser für den Wettbewerb gerüstet

Da darüber hinaus immer mehr Länder nach dem Willen der Europäischen Union Auktionen durchführen, greift bei den Vergütungshöhen allmählich ein Preismechanismus. Unterm Strich führt das laut Studienergebnissen dazu, dass die Kosten zur Erzeugung von Windenergie in vielen Ländern nur noch leicht über dem aktuellen Strompreisniveau liegen, in manchen sogar bereits darunter. „Der Markt funktioniert zusehends ohne staatliche Förderung“, sagt Lars Quandel, Leiter Energie und Infrastruktur bei der HSH Nordbank. „Und zusätzlich wird die Windenergie durch den technologischen Fortschritt immer konkurrenzfähiger.“

Die aktuelle Studie der HSH Nordbank und weitere Informationen zur Windenergie lesen Sie hier.