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23.05.2014

Ab September 2014 wird das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) von einer Doppelspitze geführt: Privatdozent Dr. Christian Growitsch und Prof. Dr. Henning Vöpel übernehmen die Leitung des Wissenschaftspartners von Unternehmer Positionen Nord.

Dr. Christian Growitsch (l.) und Prof. Dr. Henning Vöpel teilen sich künftig die wissenschaftliche Leitung des HWWI. (Fotos: Uni Köln, HWWI)

Es gibt Bewegung an der Spitze eines der renommiertesten Forschungsinstitute Deutschlands: Der Energieexperte Dr. Christian Growitsch und der Sportökonom Prof. Dr. Henning Vöpel werden zum 1. September 2014 Nachfolger von Prof. Dr. Thomas Straubhaar, dem derzeitigen Direktor und Sprecher der Geschäftsführung. Straubhaar hatte das HWWI 2005 gegründet und vor gut einem Jahr entschieden, das Hamburger Institut Anfang September 2014 zu verlassen und einen Lehrauftrag in den USA anzunehmen.

Growitsch, der auch die Funktion des Sprechers des HWWI übernehmen wird, ist derzeit Privatdozent für Volkswirtschaftslehre an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln. Zugleich ist er Mitglied der Geschäftsleitung des Energiewirtschaftlichen Instituts. Seine bisherigen Arbeitsschwerpunkte liegen in empirischer Regulierungsökonomik, Energiewirtschaft und Industrieökonomik. Neben der Tätigkeit beim HWWI wird sich Growitsch an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg in Lehre und Forschung auf seinem Wissenschaftsfeld engagieren.

Wichtige Zukunftsthemen werden durch Forschung abgedeckt

Mit Prof. Dr. Henning Vöpel übernimmt ein Senior Economist die Co-Geschäftsführung, der bereits seit Februar 2006 für das HWWI arbeitet. Vöpel ist zudem VWL-Professor an der kammereigenen Hamburg School of Business Administration (HSBA) und forscht vor allem zur europäischen Makro- sowie zur Sportökonomie. Der Volkswirt promovierte 2004 mit einem Artikel über die „Stabilisierungswirkungen der Geldpolitik“.

„Mit den Schwerpunkten wie Energie, Klima, Währungspolitik und Demografie deckt das HWWI künftig wichtige Zukunftsthemen durch wissenschaftliche Forschung ab“, sagte Growitsch der WELT. Er freue sich nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht über die neue Herausforderung als Institutschef des HWWI, sondern auch persönlich. „Damit komme ich wieder in meine Heimat- und Hansestadt zurück“, so der promovierte Diplom-Ökonom.

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