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30.09.2014

Es ist einiges los auf dem deutschen Markt für Firmenübernahmen und –fusionen (M&A). Dax-Schwergewichte wie Bayer, Siemens oder SAP machen derzeit durch geplante Zukäufe von sich reden. Besonders gerne gehen sie in den Vereinigten Staaten einkaufen.

Gut gelaunt reichen sich die Vorstandsvorsitzenden von Merck und Sigma-Aldrich die Hand. Die Übernahme des US-Herstellers von Forschungsmaterialien durch den Darmstädter Konzern markiert derzeit mit einem Volumen von 17 Milliarden US-Dollar die höchste Transaktion mit deutscher Beteiligung in diesem Jahr. (Foto: Merck KGaA)

Der internationale M&A-Markt könnte im Jahr 2014 einen neuen Rekord erreichen: Wie die Börsen-Zeitung berichtet, sind derzeit fast so viele Firmenübernahmen in der Pipeline, wie zuletzt im September 2007, dem bisherigen Rekordjahr – danach kam die Finanzmarktkrise. Wird eine Transaktion verkündet, so kommt es in den Branchen häufig zu weiteren Deals. Hält dieser Domino-Effekt an, könnte der Rekord in diesem Jahr fallen. Auch die dabei im Raum stehenden Volumen erreichen Summen nahe des Rekords von 2007 – dieser liegt global bei über vier Billionen US-Dollar.

Die Gründe für diesen Boom an M&A-Transaktionen sind unterschiedlich: Niedrige Zinsen am Geldmarkt und hohe Bargeldbestände in den Konzernen befeuern die Entwicklung. Bei vielen Deals geht es aber vorrangig nicht um Rendite, sondern um die strategische Ausrichtung. Auffällig ist zudem: Bei keiner der großen Fusionen handelt es sich um eine feindliche Übernahme. Ein Überblick in Bildern über die aktuell größten Übernahmen mit deutscher Beteiligung.

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