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22.08.2014

Gute Konjunkturdaten ziehen die US-Renditen nach oben. Die Ausweitung des Transatlantikspreads wird sich fortsetzen.

Pasadena Freeway in Richtung Downtown Los Angeles: Aufgrund guter Wirtschaftsdaten aus den USA ziehen die Renditen der Treasuries an. (Foto: picture alliance / Gavin Hellier/Robert Harding)

Die Rentenmärkte diesseits und jenseits des Atlantiks gingen in den vergangenen Tagen getrennte Wege. Während die Renditen der zehnjährigen US-Treasuries unter dem Vorzeichen guter Wirtschaftsdaten und einer möglichen Straffung der Geldpolitik anzogen, gab es in der Eurozone bei den zehnjährigen Bundesanleihen einen neuen Tiefststand. In der Eurozone kommen vor allem die Nähe zum Krisenherd Ukraine, die quälend langsame Erholung der Konjunktur und die zunehmende Wahrscheinlichkeit weiterer Stützungsmaßnahmen der Europäischen Zentralbank zum Tragen. Stefan Gäde, Analyst der HSH Nordbank, geht davon aus, dass sich an dieser Entwicklung vorerst wenig ändern wird und sieht nur ein geringes Potenzial für steigende Bund-Renditen. Deshalb spricht nach Meinung von Gäde vorerst alles für eine Ausweitung des Transatlanikspreads.

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