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01.08.2014

Das starke Wachstum in den USA zieht die Renditen am Rentenmarkt wieder nach oben. In der Eurozone steigen die Zinsen aufgrund der lahmenden Konjunktur langsamer.

Beim legendären Brickyard 400 Autorennen in Indianapolis laufen die Motoren auf Hochtouren – in der US-Wirtschaft sind sie gerade wieder angesprungen. (Foto: picture alliance / landov)

Gute Konjunkturdaten aus den USA haben den Abwärtstrend der Renditen unterbrochen. Die Aussicht, dass die amerikanische Notenbank Federal Reserve die Leitzinsen schneller als erwartet heraufsetzen könnte, hat die geopolitischen Krisen an den Rentenmärkten etwas in den Hintergrund gedrängt. Die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries sprang wieder über die Marke von 2,54 Prozent. Dem Sog des US-Marktes konnte sich Europa nicht entziehen. Die zehnjährige Bundesanleihe rentiert bei 1,16 Prozent, nachdem sie zuvor mit 1,11 Prozent ein neues Renditetief erreichte. Anhaltend gute US-Konjunkturdaten werden den Zinsen nach Ansicht von Stefan Gäde, Analyst der HSH Nordbank, weiteren Auftrieb verleihen. Das dürfte sich, so Gäde, allerdings stärker bei den US-Renditen niederschlagen als bei denen der Bundesanleihen.

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