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Steuer-Studie

Acht Last-minute-Tipps: Wie Unternehmer Steuern sparen können

06.12.2013

Eine aktuelle Studie belegt: Die Steuer- und Abgabenlast mittelständischer Betriebe in Deutschland ist gestiegen. Im globalen Vergleich landet die Bundesrepublik als Steuerstandort abgeschlagen auf den hinteren Rängen – Steuern zu sparen wird für Unternehmer immer wichtiger.

Steuererklärung: Wie Unternehmer die Abgabenlast vermindern können. (Foto: picture-alliance / dpa)

Exakt 49,4 Prozent seines Gewinns musste ein typischer mittelständischer Betrieb im Geschäftsjahr 2012/2013 an den Staat abführen. Im Vorjahreszeitraum lag die Quote der Steuern und Abgaben noch bei 46,8 Prozent. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Der Steuerstandort Deutschland ist damit im globalen Vergleich von Platz 72 auf Platz 89 zurückgefallen.

Sonderregel fällt weg

„Verantwortlich für das deutliche Abrutschen Deutschlands ist eine einzige Veränderung“, berichtet die Tageszeitung DIE WELT, „die Abschaffung einer Sonderregel aus der Wirtschafts- und Finanzkrise.“ Damals hatte die Bundesregierung die Abschreibungsregeln verändert, um den Absturz der Konjunktur abzufedern und größere Anschaffungen für Unternehmen attraktiver zu machen. Das Auslaufen der Abschreibungsregel habe dafür gesorgt, dass die Belastung der Firmen im internationalen Vergleich stark gestiegen sei. „Die Wirkung von Abschreibungsmöglichkeiten wird oft unterschätzt“, zitiert die WELT Tobias Taetzner, Partner bei PwC. „Die Auswirkungen für die Unternehmen können erheblich sein, vor allem in kapitalintensiven Branchen.“

Wie Unternehmer und Selbstständige Steuern sparen können, hat das Wirtschaftsmagazin Capital aufgeschrieben. Die acht besten Steuertipps finden Sie in der Bilderstrecke: