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Nach Aufwärtstrend
25.01.2013

Gegenüber dem US-Dollar und dem britischen Pfund machte der Euro zuletzt deutlich Boden gut. Das Pfund hat als sicherer Hafen ausgedient.

Elektrokardiogramm

Filmszene aus "Das Signal steht auf Rot": Notierungen von Pfund und Dollar im Abwärtsmodus (Foto: picture alliance)

Seit der vergangenen Woche hat der Euro gegenüber dem US-Dollar einen beachtlichen Satz nach oben hat gemacht. Im Zuge dessen konnte der Euro sowohl die Marke von 1,34 Dollar als auch die von 1,35 Dollar ohne Probleme überwinden. Als wichtigsten Grund sieht Stefan Gäde, Analyst der HSH Nordbank, nach wie vor die zunehmende Nachfrage nach „riskanteren“ Euro-Investments. Darüber hinaus fielen die letzten US-Wirtschaftsdaten schlechter aus als erwartet. Nach dem starken Anstieg hält Gäde kurzfristig eine technische Korrektur in Richtung 1,34 für überfällig.

Das britische Pfund gehört dieses Jahr zu den großen Verlierern auf den Devisenmärkten. So konnte der Euro gegenüber dem britischen Pfund in den vergangenen Tagen weiteren Boden gutmachen. Die Marke von 0,85 Pfund war dabei kein Hindernis und der Euro marschierte sogar knapp bis an 0,86 Pfund heran. Eines ist sicher: Angesichts der EU-Austrittsdiskussion, einer schrumpfenden Wirtschaft und gleichzeitig hoher Inflation hat das britische Pfund als sicherer Hafen ausgedient, meint HSH Nordbank-Analyst Stefan Gäde.  Er geht davon aus, dass der Euro gegenüber dem britischen Pfund in den kommenden Tagen etwas an Dynamik verlieren und in einer Bandbreite zwischen 0,84 und 0,86 GBP konsolidieren wird.