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UKE – drei Buchstaben für Spitzenmedizin in Hamburg

22.10.2012

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) versorgt jedes Jahr fast 350.000 Patienten. Damit ist das UKE nicht nur eine große Klinik – mit 9.100 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 763 Millionen Euro im Jahr 2011 zählt das Krankenhaus auch zu den bedeutendsten Unternehmen in der Hansestadt.

Straßenschild des Universitätsklinikum Eppendorf.

Das Universitätsklinikum Eppendorf ist eine bedeutende Hamburger Institution. (Foto: picture-alliance / dpa)

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf gehört zur Freien und Hansestadt Hamburg wie Michel, Hafen und Jungfernstieg. Im Mai 1889 als „Neues Allgemeines Krankenhaus“ eröffnet, wurde es 1901 in „Allgemeines Krankenhaus Eppendorf“ und im April 1934 in „Universitäts-Krankenhaus Eppendorf“ umbenannt. Seit 2001 steht UKE für „Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf“ und gilt heute als eine der modernsten Kliniken Europas. Spezialisierte Ärzte, Pfleger und Therapeuten versorgen in mehr als 80 interdisziplinär zusammenarbeitenden Kliniken, Polikliniken und Instituten gut 343.000 Menschen pro Jahr: rund 80.000 Patienten stationär und knapp 263.000 Patienten ambulant. Und das bei einer Auslastung von über 90 Prozent, inklusive der Wochenenden. Rein rechtlich betrachtet ist das UKE eine Körperschaft öffentlichen Rechts und eine Gliedkörperschaft der Universität Hamburg. Das UKE erzielte vergangenes Jahr einen Überschuss von einer Million Euro.

Spitzenplatz in Deutschland und weltweit

Viele Operationen können in Hamburg und Umgebung nur im UKE erfolgen – zum Beispiel Transplantationen von Herz, Lunge, Leber, Niere oder Knochenmark. Das UKE hat sich dabei besonders auf die interdisziplinäre Behandlung komplexer Erkrankungen spezialisiert. In einigen Bereichen ist das Krankenhaus nicht nur deutschlandweit, sondern auch international an der Spitze: So wird etwa jede zehnte Prostataentfernung in Deutschland in der zum UKE gehörenden Martini-Klinik durchgeführt. Mit 2.131 Operationen ist sie im vergangenen Jahr das größte Prostatazentrum weltweit gewesen.

Der Erfolg des UKE lässt sich auch an den stetig gestiegenen Patientenzahlen ablesen: Zwischen 2006 und 2011 konnte das Krankenhaus einen Zuwachs von knapp 40 Prozent verzeichnen. Das war auch möglich, weil sich das UKE nach und nach vergrößert hat. Die Liste der Neubauten der vergangenen drei Jahre ist imposant. So hat das UKE im Februar 2009 mit einem 730 Betten großen Krankenhausneubau sein neues Herzstück eröffnet. Viele der zuvor getrennt untergebrachten UKE-Kliniken und medizinischen Funktionsbereiche arbeiten nun unter einem Dach. Das sorgt für kürzere Wege und für bessere Arbeitsabläufe. Im Oktober 2011 folgte die Einweihung des Neubaus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Auch der HSV vertraut dem UKE

Ein weiterer Meilenstein ist das Anfang August 2012 zusammen mit dem Hamburger Sport-Verein (HSV) realisierte UKE Athleticum. Das Kompetenzzentrum für Sport- und Bewegungsmedizin steht allen Leistungs- und Freizeitsportlern zur Verfügung. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Feld-Betreuung der HSV-Profifußballer beim Training und bei den Spielen sowie die Betreuung des HSV-Nachwuchses. Aber genauso wichtig wie die Arbeit mit den Profis ist im UKE Athleticum, dass Freizeitsportler von den insgesamt 18 Mitarbeitern kompetente Hilfe erhalten.  

Nächster Baustein auf dem Weg zum „Gesundheitspark Eppendorf“ ist das „Gesundheitszentrum am UKE“: Auf 10.000 Quadratmetern bieten ab 2014 ein Sanitätshaus, ein Drogeriemarkt, ein Optiker sowie zahlreiche Büros und Praxen ihre Produkte und Dienstleistungen unter einem Dach an – Wachstum ist auch in der Gesundheitsbranche eine Voraussetzung für Erfolg.  

Die Patienten sind zufrieden

Eine Klinik wird aber nicht nur an den Patientenzahlen gemessen. Wichtig ist vor allem, dass die Patienten mit der gebotenen Leistung zufrieden sind – im UKE war das bei einer Umfrage aus dem Jahr 2011 bei 86 Prozent der Fall. Ebenfalls sehr wichtig: Forschungserfolge, die sich an der Zahl der in Fachmagazinen publizierten Artikel messen lassen, aber auch am Volumen der Drittmitteleinnahmen. Auch in diesem Bereich ist das UKE erfolgreich. So konnten die Drittmitteleinnahmen zwischen 2006 und 2011 auf 64,5 Millionen Euro – inklusive Studiengebühren – etwa verdoppelt werden.
 
Bei ihrem Wachstum wird die Klinik in Finanzfragen von der HSH Nordbank begleitet. Ein von Markus Rosenbaum geleitetes Team hat sich auf die besonderen Anforderungen dieser Branche spezialisiert. „Ob Neubauten, Anschaffung innovativer Medizintechnikgeräte oder Entwicklung und Einrichtung komplexer IT-Netzwerke“, so Stefanie Buhtz, die sich als Firmenkundenbetreuerin um das UKE kümmert, „der jährliche Investitionsbedarf der mehr als 2.000 Krankenhäuser in Deutschland ist hoch.“ Und auch das UKE wird weiter wachsen – als Hamburger Institution, herausragende Klinik und bedeutendes Wirtschaftsunternehmen.

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